<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0">
   <channel>
      <title>Club Volt (Rest in Peace)</title>
      <link>http://clubvolt.clubvolt.de/</link>
      <description>Ehemaliges Weblog von Lolo</description>
      <language>en</language>
      <copyright>Copyright 2008</copyright>
      <lastBuildDate>Thu, 29 Mar 2007 15:04:57 +0100</lastBuildDate>
      <generator>http://www.sixapart.com/movabletype/?v=3.2</generator>
      <docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs> 

            <item>
         <title>Testbeitrag</title>
         <description><![CDATA[<p>Hello World!</p>]]></description>
         <link>http://clubvolt.clubvolt.de/archives/2007/03/testbeitrag.html</link>
         <guid>http://clubvolt.clubvolt.de/archives/2007/03/testbeitrag.html</guid>
         <category>Online Publishing</category>
         <pubDate>Thu, 29 Mar 2007 15:04:57 +0100</pubDate>
      </item>
            <item>
         <title>Schluss mit Club Volt</title>
         <description><![CDATA[<p>Dieses Weblog wird eingestellt. Alle Beiträge (auch die zuvor hier veröffentlichten) künftig auf <a href="http://www.scarlatti.de">Scarlatti</a>. </p>]]></description>
         <link>http://clubvolt.clubvolt.de/archives/2006/11/schluss_mit_club_volt.html</link>
         <guid>http://clubvolt.clubvolt.de/archives/2006/11/schluss_mit_club_volt.html</guid>
         <category>Mitteilungen</category>
         <pubDate>Sat, 11 Nov 2006 15:10:02 +0100</pubDate>
      </item>
            <item>
         <title>Media Diary, November 6</title>
         <description><![CDATA[<ul><li><a href="http://opinionjournal.com/extra/?id=110009182">Stern Review</a> - Notorious danish statistician Bjorn Lomborg, arch-enemy of most environmentalists, panning the much-hyped Stern report on global warming. <em>(Wall Street Journal, November 2)</em></li><li><a href="http://www.war-photographer.com/">War Photographer</a> - Impressive documentary by Swiss director Christian Frei about life and work of James Nachtwey, watched for the 3rd time, shown and discussed in class.</li><li><a href="http://turi-2.blog.de/2006/11/06/nachste_ausfahrt_community~1303291">Nächste Ausfahrt Community</a> - Peter Turi über Jochen Wegner und dessen Pläne für Focus.de</li><li><a href="http://focus.msn.de/videos/video_day">Aktuelle Trends und Cases im IPTV</a> - besagter Jochen Wegner über die Videorevolution im Netz</li>
</ul>
]]></description>
         <link>http://clubvolt.clubvolt.de/archives/2006/11/media_diary_november_6.html</link>
         <guid>http://clubvolt.clubvolt.de/archives/2006/11/media_diary_november_6.html</guid>
         <category>Media Diary</category>
         <pubDate>Mon, 06 Nov 2006 23:54:56 +0100</pubDate>
      </item>
            <item>
         <title>Wo man sich verliert</title>
         <description><![CDATA[<p><a href="http://www.crookedtimber.org/">Crooked Timber</a>, ein Blog, das ich liebe, hatte immer schon eine furchterregende Blogroll. Eins von diesen Dingern, die einem die Beschränktheit der eigenen Lebenszeit auf ähnlich deprimierende Weise vor Augen führen, wie der <a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c5/British_Museum_Reading_Room_Panorama_Feb_2006.jpg">Lesesaal des British Museum</a>. Jetzt ist die Blogroll zu einem Wiki geworden, in dem <a href="http://www.academicblogs.org/wiki/index.php/Main_Page">akademische Blogs aller wichtigen Disziplinen</a> gesammelt werden. </p>]]></description>
         <link>http://clubvolt.clubvolt.de/archives/2006/10/wo_man_sich_verliert.html</link>
         <guid>http://clubvolt.clubvolt.de/archives/2006/10/wo_man_sich_verliert.html</guid>
         <category>Pointers</category>
         <pubDate>Sat, 07 Oct 2006 19:50:04 +0100</pubDate>
      </item>
            <item>
         <title>Einige Quellen</title>
         <description><![CDATA[<p><UL><LI><a href="http://globalguerrillas.typepad.com/globalguerrillas/">Global Guerillas</a> - John Robb, der mittlerweile Unternehmensberater ist, hat selbst einmal als Mitglied einer Einsatztruppe des US-Verteidigungsministeriums Terroristen bekämpft. Sein Weblog beschäftigt sich mit 4th Generation Warfare und dem sich wandelnden Antlitz des Krieges im dritten Jahrtausend.</LI><LI><a href="http://blog.zeit.de/kosmoblog/">Kosmoblog</a> - Unter den Weblogs der Zeit ist dies eines der interessantesten. Ulrich Speck blickt auf die internationale Politik und hat dabei natürlich ganz besonders die Lage im Nahen Osten im Blick. Außerdem verlinkt er regelmäßig auf interessante Artikel zu weltpolitischen Fragen.</LI><LI><a href="http://blog.zeit.de/bittner/">Beruf Terrorist</a> - Ebenfalls einschlägig ist Jochen Bittners Zeit-Blog über den Terrorismus.</LI><LI><a href="http://www.opendemocracy.net/home/index.jsp">Open Democracy</a> - Das im Mai 2001 gegründete Online-Magazin verbindet britischen Linksliberalismus mit einer internationalen Perspektive und lässt viele interessante Autoren zu Wort kommen. Der Gastauftritt des unsäglichen Michael Naumann war Gott sei Dank nur von kurzer Dauer. Seither hat es kein Deutscher mehr in den Stab der regelmäßigen Autoren geschafft.<p><strong>Nachtrag 8.9.:</strong> Oh, zu früh gefreut... Also doch, Naumann <a href="http://www.opendemocracy.net/democracy-americanpower/new_world_order_3884.jsp">schreibt noch (oder wieder) für OpenDemocracy</a>.</LI></UL></p>]]></description>
         <link>http://clubvolt.clubvolt.de/archives/2006/09/einige_quellen.html</link>
         <guid>http://clubvolt.clubvolt.de/archives/2006/09/einige_quellen.html</guid>
         <category>Pointers</category>
         <pubDate>Sun, 03 Sep 2006 22:30:15 +0100</pubDate>
      </item>
            <item>
         <title>Auf der Durchreise</title>
         <description><![CDATA[<p>Was uns die zeitgenössische Kriegs- und Notstands-Fiction vorführt, ist nicht nur gelegentlich Menschenrechts-Kitsch, der auf das gut zugängliche Empörungspotential der Nicht-Beteiligten spekuliert - es ist in vielen Fällen auch Journalismus-Kitsch. Die Perspektive des mutigen Reporters, der wachen und kritischen Auges durch das Krisengebiet reist und dort die schmutzigen Spuren des immer noch herrschenden Imperialismus oder aber die schieren Abgründe einer in ihrer Fremdheit oder gar 'Wildheit' erstaunlicherweise vollkommen transparenten menschlichen Natur erlebt - diese Perspektive ist nicht nur leichter zu vermitteln, sie ist auch angenehmer zu ertragen als der Versuch, die Alltäglichkeit solcher Situationen darzustellen. </p>

<p>(Natürlich kennt dieses Genre auch großartige Beispiele, etwa Christopher Kochs 1978 erschienener Indonesien-Roman "The Year of Living Dangerously".)</p>]]></description>
         <link>http://clubvolt.clubvolt.de/archives/2006/09/auf_der_durchreise.html</link>
         <guid>http://clubvolt.clubvolt.de/archives/2006/09/auf_der_durchreise.html</guid>
         <category>Bullshit Detection</category>
         <pubDate>Sun, 03 Sep 2006 20:44:30 +0100</pubDate>
      </item>
            <item>
         <title>Nicht gerade Hollywood</title>
         <description><![CDATA[<p>Für ein studentisches Projekt beschäftige ich mich mit aktuellen Kriegen und niederschwelligen bewaffneten Konflikten - den "neuen Kriegen", im Jargon einiger Wissenschaftler. Ein auf den ersten Blick anschaulicher Weg, sich dem blutigen Thema anzunähern, sind zahllose Filme, die gerade in den letzten Jahren dazu gedreht worden sind: Dokumentationen wie das eindrucksvolle James-Nachtwey-Portrait "War Photographer" oder Spielfilme wie der umstrittene "Welcome to Sarajevo" von Michael Winterbottom. Manchmal glaubt man, es mit schierem Menschenrechts-Kitsch zu tun zu haben, um dann wie im Fall des italienischen Thrillers <a href="http://www.arte.tv/de/1274080.html">"Tödliche Reportage"</a> (Il aria Alpi- Il piu crudele dei Giorni, IT 2002) zu erfahren, dass reale Begebenheiten erzählt werden. </p>

<p>Gerade afrikaniche Schauplätze ziehen mehr und mehr in die populäre Fiktion ein - Krimis wie Donna Leons "Blood from a Stone" oder Minette Walters' "The Devil's Feather" zum Beispiel spielen geschickt mit dem grausigen Kontext afrikanischer Bürgerkriege. Es ist nicht ganz leicht, aber man tut gut daran, sich dieser immer auch  romantisierenden Fiktionalisierung zu widersetzen. Kindersoldaten, <a href="http://www.google.de/url?sa=t&ct=res&cd=6&url=http%3A%2F%2Fwww.corpwatch.org%2Farticle.php%3Fid%3D12829&ei=5xv7RMOaLKOs2ALc7d2VDg&sig=__tA8EMCZbq6l5mDeFiOLx12o84iI=&sig2=Hz9jVg_ny2nXQyjwbZswJQ">entgrenzte Söldner</a>, natürliche Ressourcen im Tausch gegen Waffen, bewaffneter Terror in einem Umfeld von Hunger und Seuchen - all das gehört an vielen vielen Plätzen auf diesem Globus zur Realität und sogar zu einem Alltag, von dem Leinwand oder Bildschirm in den meisten Fällen wohl nicht mehr als eine Ahnung vermitteln können.</p>]]></description>
         <link>http://clubvolt.clubvolt.de/archives/2006/09/nicht_gerade_hollywood.html</link>
         <guid>http://clubvolt.clubvolt.de/archives/2006/09/nicht_gerade_hollywood.html</guid>
         <category>Earthly Powers</category>
         <pubDate>Sun, 03 Sep 2006 19:55:49 +0100</pubDate>
      </item>
            <item>
         <title>Die Hinschauer</title>
         <description><![CDATA[<p>Die Gründung der <a href="http://www.crisisgroup.org/home/index.cfm">International Crisis Group (ICG)</a> fand unter dem unmittelbaren Eindruck der Balkankriege in den frühen 90ern und des Genozid in Ruanda statt. Seither hat sich die Nichtstaatliche Organisation, die aus Mitteln überwiegend US-amerikanischer Stiftungen und aus Zuschüssen verschiedener Staaten finanziert wird, zu einem der bestinformierten Thinktanks in der Konfliktforschung gemausert. Hauptsitz der Organisation ist Brüssel, ihre Experten arbeiten aber auch 'vor Ort' in verschiedenen Krisengebieten und bemühen sich um Erkenntnisse aus erster Hand. </p>

<p> ICG rühmt sich, eine Sprache zu sprechen, die auch Politiker verstehen: Jeden Monat erscheint der 12-seitiger Newsletter <a href="http://www.crisisgroup.org/home/index.cfm?id=1200&l=1">CrisisWatch</a>, in dem die aktuelle Entwicklung der wichtigsten globalen Konfliktherde beobachtet wird, mit kurzen Einschätzungen und Links zu relevanten Quellen. Die <a href="http://www.crisisgroup.org/home/index.cfm?l=1&id=4363">aktuelle Ausgabe</a> vermeldet 'business as usual' an den meisten Fronten, bei einigen Verschärfungen, zum Beispiel in Darfur und Burundi. </p>]]></description>
         <link>http://clubvolt.clubvolt.de/archives/2006/09/die_hinschauer.html</link>
         <guid>http://clubvolt.clubvolt.de/archives/2006/09/die_hinschauer.html</guid>
         <category>Earthly Powers</category>
         <pubDate>Sun, 03 Sep 2006 18:52:35 +0100</pubDate>
      </item>
            <item>
         <title>Instant reaction/The Big Talk Show in the Sky</title>
         <description><![CDATA[<p>Eine der leichteren Lektionen für die journalistischen Profis aus dem Social Web: Eine Kommentarfunktion gehört gleich unter jeden journalistischen Artikel. Und Kommentare und Trackbacks sollten redaktionell gefiltert werden, so viel Zeit muss sein. Das heißt: sich den Resonanzraum erschließen.</p>

<p>Allerdings kann sich den Aufwand nicht jeder leisten, nicht einmal in der Blogosphäre, <a href="http://turi-2.blog.de/">lieber Herr Turi</a>: Eines der besten und erfolgreichsten Weblogs der Welt kommt ohne Kommentare aus. (Nein, ich meine nicht das Bildblog, sondern <a href="http://boingboing.net">dieses hier</a>!)</p>

<p>[Quizfrage: Wer weiß, ohne Google zu bemühen, woher das Zitat im Titel dieses Eintrags stammt? Interessanterweise hat mir Google eben dafür nur noch <a href="http://heinz.typepad.com/lostandfound/2005/11/daten_zur_gesch.html">eine einzige Fundstelle</a> geliefert.]</p>]]></description>
         <link>http://clubvolt.clubvolt.de/archives/2006/07/instant_reactionthe_big_talk_s.html</link>
         <guid>http://clubvolt.clubvolt.de/archives/2006/07/instant_reactionthe_big_talk_s.html</guid>
         <category>Online Publishing</category>
         <pubDate>Fri, 21 Jul 2006 15:19:37 +0100</pubDate>
      </item>
            <item>
         <title>Allons, enfants!</title>
         <description><![CDATA[<p>Katharina <a href="http://www.lyssas-lounge.de/peepshow/">"Lyssa"</a> Borchert macht jetzt WAZ Online, Peter <a href="http://www.readers-edition.de">"20 Millionen Redakteure"</a> Schink geht zur Welt. Heiko Hebig ist schon geraume Zeit bei Burda unter Vertrag. Der Trend ist unübersehbar. Kein Fachmagazin lässt sich zur Zeit das Thema entgehen: In den nutzergenerierten Inhalten liegt nach Ansicht der Branche die Zukunft der Medien. Kann mal jemand aufstehen und den Herrschaften in den Verlagsetagen zurufen, dass auch dieser Kaiser nichts anhat? </p>

<p>Die Revolution, die zur Zeit im Internet vonstatten geht - wenn man es denn so nennen will - hat viel mit einer Ermächtigung der Nutzer zu tun. Soviel ist wahr. Diese Ermächtigung der Nutzer wird große Auswirkungen auf die Medien haben. Auch das stimmt. </p>

<p>Aber mit Bürgerjournalismus wird man die kommerzielle Online-Publizistik nicht auf die Füße bekommen. Es gibt eine lange Geschichte des Scheiterns solcher Projekte, von Howard Rheingolds <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Electric_Minds">Electric Minds</a> im Jahr 1996 bis hin zu den zwar wohletablierten, aber letztlich irrelevanten <a href="http://shortnews.stern.de">Shortnews</a> des Stern.</p>

<p>Videos von der Unfallstelle auf <a href="http://www.YouTube.com">YouTube</a>, Nacktphotos des Starlets vom Badesee bei <a href="http://www.scoopt.com">Scoopt</a>, ein paar mehr oder weniger schlaue Meinungen zum Weltgeschehen bei <a href="http://www.rp-online.de/hps/client/opinio/public/hxfront/index.hbs">Opinio</a>. Was so bei passender Gelegenheit zustandekommt, kann hier oder dort sogar von allgemeinem Interesse sein. Mit klugen Filtermechanismen wie bei Flickr bleiben die besten Dinge nicht länger verborgen. Auch das ist eine positive Entwicklung. Machen wir einmal die große Projektion: Stellen wir uns so die Zukunft unserer Medien vor? </p>

<p>Inhalte mit geringer Fallhöhe haben durchaus ihre Berechtigung, und sie finden auch ihr Publikum. Die Herausforderung an die professionellen Medienmacher sollte aber genau darin bestehen, sich von dieser Amateurpublizistik abzusetzen und interessante neue Formate zu entwickeln, die nur Profis hinbekommen: Formate, für die Qualifikation, Planung und Arbeitsteilung notwendig sind, und die genau deshalb begeistern, weil sie eben nicht vom Nachbarn stammen könnten. </p>

<p>Gerade in der Online-Publizistik haben wir im professionellen Bereich viel zu lange Stillstand erlebt. Vielleicht hat das sogar zu dem beispiellosen Aufbruch der Amateurpublizisten beigetragen. Angebote wie Spiegel Online haben sich seit Jahren im Kern kaum verändert. Jetzt drängen die Konkurrenten nach, mit frisch installierten Experten, die sie an den Rändern des Medienmarktes aufgesammelt haben. Das war bestimmt kein Fehler. Meine Prognose ist: Frau Borchert, Herr Schink, und wie sie alle heißen, sind klug genug, ihren Auftraggebern nicht genau das zu liefern, wofür sie eigentlich eingekauft worden sind. Vom Social Web gibt es viel zu lernen. Wer beim User Generated Content halt macht, hat nicht einmal die halbe Lektion begriffen.</p>]]></description>
         <link>http://clubvolt.clubvolt.de/archives/2006/07/allons_enfants.html</link>
         <guid>http://clubvolt.clubvolt.de/archives/2006/07/allons_enfants.html</guid>
         <category>Online Publishing</category>
         <pubDate>Fri, 21 Jul 2006 14:25:41 +0100</pubDate>
      </item>
            <item>
         <title>Ein paar Überlegungen zum Sponsoring</title>
         <description><![CDATA[<p>Wenn man über Geschäftsmodelle im Social Web nachdenkt, bietet sich neben den üblichen Kandidaten Bannerwerbung oder Paid Content immer wieder auch Sponsoring an, sowohl für einzelne Weblogs, als auch für spezielle Dienste im Rahmen größerer Angebote (z.B. Focus Live bei Focus Online). </p>

<p>Sponsoring ist für beide Seiten, Anbieter und Werbepartner, ein gut überschaubares, weitgehend transparentes Modell. Deshalb ist es kein Wunder, dass Marken wie Opel und Coca-Cola schon einmal ihre Fühler in Richtung Blogosphäre ausgestreckt haben. In der anschließenden Diskussion, die ja nicht frei von hysterischen Untertönen war, hätte man ein bisschen konstruktiver über die Ethik des Sponsoring in publizistischen Zusammenhängen nachdenken können.</p>

<p>Letztlich geht es um Glaubwürdigkeit. Es gibt dazu eine einfache Faustregel: Sponsoring ist eigentlich immer dann unproblematisch, wenn die kommerziellen Interessen des Sponsors orthogonal zu denen des Anbieters stehen. Wenn der Gartentor-Hersteller den Wetterbericht sponsort, bleibt das für die Tendenz des Wetterberichts weitgehend unverdächtig. Auch wenn Coca-Cola das WM-Blog sponsort, muss man nicht befürchten, dass die Autoren deswegen das eine oder andere Fußball-Team bevorzugen.</p>

<p>Wenn jedoch die Interessen des Sponsors in irgendeiner Form in die gleiche Richtung zielen wie die Inhalte des Angebots, wird es heikel. Klassisches Beispiel: Die berüchtigte Reifenrubrik, die gelegentlich bei Spiegel Online auftaucht, gesponsort von Continental. Da kann sich die Spon-Redaktion noch so viel Mühe geben, ihre redaktionelle Unabhängigkeit zu wahren - niemand wird es ihr abnehmen. Das ist einfach dumm gemacht.</p>

<p>In diesem Sinne war das Opel-Experiment sehr viel problematischer als die von Coca-Cola bezahlte WM-WG. Denn niemand kann uns weismachen, dass die Fahr- und Erlebnisberichte zu den bereitgestellten Fahrzeugen unbefangen zustandegekommen sind. Befangenheit kann hier in beide Richtungen gehen: Je nach Blickwinkel gibt es sowohl den Druck, das Produkt positiv zu würdigen, als auch, es besonders kritisch darzustellen. Wohlgemerkt: Ich möchte niemanden verurteilen. Gegen Experimente ist nichts einzuwenden, und ich bin sicher, dass die Beteiligten interessante Erfahrungen gemacht haben. Aber ich kann mir auch vorstellen, dass die Autoren nicht so schnell bereit sind, sich erneut einer solchen Situation auszusetzen. Und das nicht nur wegen der zahllosen Moralapostel, die die Geschichte benutzt haben, um wieder einmal ihr hohes Ross publikumswirksam auszuführen.</p>

<p><strong>Kleiner Nachtrag:</strong> Und es kommt dann immer doch etwas schlimmer als man denkt. Nachzulesen beim <a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=806">wie immer aufmerksamen Herrn Knüwer</a>.</p>]]></description>
         <link>http://clubvolt.clubvolt.de/archives/2006/07/ein_paar_ueberlegungen_zum_spo.html</link>
         <guid>http://clubvolt.clubvolt.de/archives/2006/07/ein_paar_ueberlegungen_zum_spo.html</guid>
         <category>Online Publishing</category>
         <pubDate>Fri, 21 Jul 2006 13:53:36 +0100</pubDate>
      </item>
            <item>
         <title>In der Mühle</title>
         <description><![CDATA[<p>Nach zahllosen Telefoninterviews zum Thema Weblogs und Journalismus in den letzten Tagen kann ich nur in Abwandlung des bekannten Spruchs seufzen: Ich habe mittlerweile alles gesagt, aber offensichtlich immer noch nicht jedem. Dabei erzähle ich eigentlich nur Dinge, auf die man auch von selbst kommen könnte, wenn man ein bisschen nachdenkt, und ich komme mir langsam dumm vor dabei: Nein, in nutzergenerierten Inhalten liegt nicht die Zukunft des Journalismus. Ganz bestimmt, der Amateurjournalismus macht professionelle journalistische Arbeit nicht überflüssig. Denken Sie mal an Planung, Recherche und journalistische Arbeitsteilung! Doch, auch Profis können natürlich vom Format des Weblogs sinnvoll Gebrauch machen, aber eine Erfolgsgarantie gibt es nicht.  Und so weiter und so fort. Trägt das jetzt eigentlich zur Wahrheitsfindung bei?</p>]]></description>
         <link>http://clubvolt.clubvolt.de/archives/2006/07/in_der_muehle.html</link>
         <guid>http://clubvolt.clubvolt.de/archives/2006/07/in_der_muehle.html</guid>
         <category>Online Publishing</category>
         <pubDate>Fri, 21 Jul 2006 13:38:13 +0100</pubDate>
      </item>
            <item>
         <title>Hinweis</title>
         <description><![CDATA[<p>Medienthemen blogge ich pflichtbewusst jetzt immer <a href="http://blog.journalismus-darmstadt.de">hier</a>.</p>

<p>(Nicht dass jemand denkt, ich sei DOCH kein <a href="http://www.hardbloggingscientists.de/mitmachen/">'Hard-bloggin' scientist'</a>...)</p>]]></description>
         <link>http://clubvolt.clubvolt.de/archives/2006/04/hinweis.html</link>
         <guid>http://clubvolt.clubvolt.de/archives/2006/04/hinweis.html</guid>
         <category>Mitteilungen</category>
         <pubDate>Sat, 29 Apr 2006 19:19:18 +0100</pubDate>
      </item>
            <item>
         <title>Nicht nur der Medienkodex...</title>
         <description><![CDATA[<p><a href="http://commentisfree.guardian.co.uk/daniel_davies/2006/04/introducing_the_mornington_cre.html">:-)</a></p>]]></description>
         <link>http://clubvolt.clubvolt.de/archives/2006/04/nicht_nur_der_medienkodex.html</link>
         <guid>http://clubvolt.clubvolt.de/archives/2006/04/nicht_nur_der_medienkodex.html</guid>
         <category>Bullshit Detection</category>
         <pubDate>Thu, 13 Apr 2006 23:39:50 +0100</pubDate>
      </item>
            <item>
         <title>Micklethwait, again</title>
         <description><![CDATA[<p>Und hier ist noch einmal eine <a href="http://crookedtimber.org/2006/03/22/white-smoke-at-the-_economist_/">kompetentere Diskussion</a> der aktuellen Entwicklungen beim Economist. </p>]]></description>
         <link>http://clubvolt.clubvolt.de/archives/2006/04/micklethwait_again.html</link>
         <guid>http://clubvolt.clubvolt.de/archives/2006/04/micklethwait_again.html</guid>
         <category>Added to Watchlist</category>
         <pubDate>Thu, 13 Apr 2006 23:35:10 +0100</pubDate>
      </item>
      
   </channel>
</rss>

